HAPPICH goes China
Neue HAPPICH-Tochter agiert aus Shanghai
03.09.2012

Die Inhaber geführte HAPPICH GmbH, führender deutscher Ausstatter von Nutz- und Spezialfahrzeugen, geht in China mit einem eigenen Unternehmen an den Start. In der Form eines so genannten „Wholly Foreign-Owned Enterprise“ (WFOE), einer Gesellschaft in vollständigem ausländischen Besitz, hat die neue „HAPPICH Industrial Parts (Shanghai) Co.Ltd.“ im September 2012 ihre Arbeit in Shanghai, dem wichtigsten Wirtschaftszentrum Chinas, aufgenommen. Ziel ist es, in China die hochwertigen HAPPICH-Produkte wie Komponenten und Schließsysteme in Eigenproduktion für den chinesischen Binnenmarkt, aber auch für den Export in bewährter Qualität zu erstellen und zu vertreiben, um so mehr als in der Vergangenheit am boomenden chinesischen Nutzfahrzeugmarkt zu partizipieren.

Präsenz auf globalen Märkten ausbauen

„Bei unserer bisherigen Fokussierung auf den deutschen und europäischen Markt wird es nicht bleiben.“ Das sagte Marc Pelzer, Managing Partner der HAPPICH GmbH, vor gut zwei Jahren, als er das Traditionsunternehmen mit Stammsitz in Wuppertal übernahm. Seither hat er seine Ankündigung, auf den schnell wachsenden globalen Märkten präsentiert zu sein, Schritt für Schritt weiter umgesetzt. „Der Zeitpunkt für unser Engagement in China ist günstig. Die schwierige Pionierzeit der ersten Jahre in China ist vorbei. Anfangs mussten ausländische Unternehmen in China viel Lehrgeld zahlen. Manche sind dabei gescheitert. Daraus können wir lernen. In der jetzt möglichen neuen Rechtsform der WFOE können wir schneller und unabhängiger agieren. So können wir unseren Kunden, den in China ansässigen europäischen, aber auch den chinesischen Nutzfahrzeugherstellern unsere bestmögliche HAPPICH-Qualität direkt vor Ort bieten.“, so Pelzer.

Nach seinen jüngsten Unternehmensgründungen in der Türkei mit Blick auf die Märkte im nahen Osten und Vorderasien sowie in Spanien mit Blick auch auf Lateinamerika, sah man jetzt die Zeit gekommen, direkt im chinesischen Markt zu agieren und so die schon länger getroffene Entscheidung umzusetzen. Die relativ neue Rechtsform der WFOE wurde von China im Zuge des Beitritts zur Welthandelsorganisation 2004 geschaffen. Sie gibt ausländischen Firmen erstmals die Möglichkeit, eigenständiger in China zu investieren und zu produzieren als dies in der bisher nur möglichen Form des Joint Ventures möglich war.

Hilferuf nach Qualität

„Die bürokratischen Hürden zur Gründung unseres Geschäfts in Shanghai waren gleichwohl hoch, aber wir wissen aus eigener Erfahrung: Hat man die Startbedingungen erstmal erfüllt und bietet man eine verlässliche und gute Zusammenarbeit an, ist in China langfristig geschäftlicher Erfolg möglich.“ Patrick Emde (34), neuer General Manager von HAPPICH in China, weiß wovon er spricht. Er bringt Erfahrungen im asiatischen Markt mit, weiß um Mentalitätsunterschiede, kennt die chinesischen Gepflogenheiten. Er hat bereits über Jahre die HAPPICH-Aktivitäten in Taiwan geleitet, und vor der jetzigen Unternehmensgründung in Shanghai war er schon viele Male vor Ort, um den Start vorzubereiten. Emde wird in den nächsten Jahren dort verantwortlich das China-Geschäft aufbauen und Verbindungsmann und Schaltstelle zum HAPPICH-Headquarter in Europa sein. Der Betriebswirt und Diplom-Einkaufsmanager war zuletzt Leiter der wichtigen Unternehmensplattform Komponenten. Seit 12 Jahren ist er für HAPPICH in unterschiedlichen Positionen tätig, schwerpunktlich in der Einkaufsleitung mit den Bereichen Beschaffung, Produktmanagement und Lieferantenmanagement.

Mit Ellen Wan (33) steht ihm für seine Aufgabe in China bereits eine neue chinesische HAPPICH-Mitarbeiterin zur Seite.
Wan hat an der Uni in Augsburg, Betriebswirtschaft studiert mit den Schwerpunkten Marketing, Produktion und Logistik sowie Datenanalyse. Sie hat zuvor bei zwei weiteren namhaften deutschen Industrieunternehmen gearbeitet.
Daher spricht sie nicht nur Chinesisch, sondern auch bestens Deutsch und weiß, wie man im Reich der Mitte erfolgreich Türen öffnet.

„Unser großes Plus, das ist unser Know-how bei den Prozessabläufen, wodurch wir die Hochwertigkeit unserer Produkte auf unseren Original-Werkzeugen gewährleisten. Das müssen wir richtig vermitteln. Wir wissen, es gibt in unserem Segment in China einen Hilferuf nach bezahlbarer Qualität. Jetzt geht es darum, unsere bestehenden guten Kontakte zu europäischen und chinesischen Herstellern in China so auszubauen und ihr Vertrauen zu gewinnen, dass sie diese Qualität jetzt nicht mehr importieren oder imitieren müssen, sondern sie direkt hier vor Ort von uns zu einem guten Preis abrufen können.“
www.website-check.de