Aufbruchstimmung in Spanien
HAPPICH RIU größte Tochtergesellschaft von HAPPICH
01.10.2014

Wuppertal/Barcelona, September 2014.
Bei dem spanischen Bus-Zulieferer HAPPICH RIU S. A. – einer Tochtergesellschaft der deutschen HAPPICH GmbH - herrscht gute Stimmung. Zwei Jahre nachdem der alteingesessene spanische Zulieferer Auto Carrocerias Riu in Barcelona von der HAPPICH GmbH, dem führenden Innenausstatter für Nutz- und Spezialfahrzeuge, übernommen wurde, blickt man optimistisch in die Zukunft. Der Umsatz stieg auf mehr als das Doppelte.

„Zwei Jahre nach unserer Übernahme von Auto Carrocerias Riu ist das Unternehmen mit uns zusammen als HAPPICH RIU breiter aufgestellt und deutlich gewachsen. Wir sind nicht nur im iberischen und nordafrikanischen Busmarkt verstärkt aktiv, sondern haben uns auch nach Lateinamerika weiter vernetzt, wo der Busmarkt für uns eine besondere Bedeutung hat.“ stellt Marc Pelzer, Managing Partner der deutschen HAPPICH GmbH, erfreut fest.

Von Anfang an achtete er darauf, dass sich für den mit übernommenen Kundenstamm nichts ändert. So wurde zum einen der gut bekannte Name Riu in der Unternehmensbezeichnung fortgeführt wie auch die etablierte Marke Cowol beibehalten. Zum anderen ist die gesamte spanische Belegschaft mitsamt der technischen Abteilung übernommen worden.

Darüber hinaus bündelte und integrierte HAPPICH dann eine Reihe von eigenen Aktivitäten in seinem neuen spanischen Unternehmen, das die zurzeit größte HAPPICH-Tochtergesellschaft darstellt. Auf dem bisherigen, in die Jahre gekommenen Betriebsgelände war ein spürbarer Neuanfang jedoch kaum möglich.

So zog die neue HAPPICH RIU S. A. erst einmal in ein modernes neues Firmengebäude mit eigenem Lager in der Nähe von Barcelona um.











Alle HAPPICH Produkte auf dem spanischen Markt werden jetzt direkt über HAPPICH RIU vertrieben.

Zugleich öffnete HAPPICH sein internationales Vertriebsnetz auch für die HAPPICH RIU Produkte – deren Vertriebsradius und Absatz erweiterten sich so gewissermaßen über Nacht um ein Vielfaches.

Die Bündelung am spanischen Standort in Barcelona zeigt inzwischen noch weitere begrüßenswerte Synergien wie die integrierte Entwicklung von neuen Produkten: Ein spanischer Großkunde von HAPPICH RIU äußerte einen neuen Produktwunsch, die spanischen Kollegen präzisierten und skizzierten seine Vorstellungen soweit, dass die deutschen Kollegen in Wuppertal die Detailentwicklung und das Design machen konnten. Jetzt kann das neue Produkt für die gesamte HAPPICH-Gruppe in Serie gehen.

Besonderes Augenmerk legt HAPPICH RIU seither auf Lateinamerika und baut den Vertrieb dorthin konsequent weiter aus. So heißen die Flugdestinationen der hierfür neu eingestellten Mitarbeiterin: Mexiko, Kolumbien, Venezuela, Peru, Brasilien - Länder, die traditionell und aufgrund ihrer Geografie über kein ausgebautes Eisenbahnnetz verfügen, weshalb hier ein großer Busmarkt besteht, der überdies ein Wachstumspotenzial hat.

Auch Juan Carlos Perez, spanischer Generalmanager von HAPPICH RIU vor Ort in Barcelona, sieht hier gute Chancen: „Lateinamerika mag weit weg erscheinen, aber unsere gemeinsamen historischen Wurzeln – nicht zuletzt die spanische Sprache, aber auch die Topqualität unserer Produkte - bilden gute Voraussetzungen für den weiteren Ausbau unserer Geschäftsbeziehungen. Sollte übrigens die geplante Busworld-Fachmesse in Kolumbien sich tatsächlich einmal etablieren“, so Juan Carlos Perez, „wären wir dabei.“ Die derzeitige Motivation in der Belegschaft fasst Perez so zusammen: „Als HAPPICH RIU sind wir jetzt fühlbar stärker geworden, das Geschäft ist deutlich gewachsen. Es herrscht Aufbruchstimmung in der Mitarbeiterschaft. In einer Zeit, wo spanische Unternehmen infolge der Wirtschaftskrise immer noch besonders leiden, ist das fast schon eine glückliche Ausnahme.“
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